Noch weniger als ein Jahr bis zur EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern – alles, was Sie dazu wissen müssen

Januar 19, 2021

In weniger als einem Jahr ist der Umsetzungstermin für die EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern. Bis 17. Dezember 2021 müssen zehntausende Organisationen in allen EU-Mitgliedsstaaten dieser Richtlinie entsprechen und einen Whistleblowing-Kanal für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitstellen. Im Laufe des letzten Jahres hat WhistleB dutzende, erkenntnisreiche Blogartikel mit praktischen Ratschlägen zu den Auswirkungen der Richtlinie veröffentlicht. Wir haben diese nun für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst, damit Sie alles, was Sie darüber wissen müssen, im Überblick haben. Sehen Sie sich diese Liste an, wenn Sie Ihr Unternehmen auf die Umsetzung vorbereiten möchten.

1. Welche Pflichten ergeben sich aus der neuen EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern?

Wir haben mit einer Reihe von Blogbeiträgen zu häufig gestellten Fragen zur EU-Richtlinie begonnen. Es gibt sehr spezifische Vorgaben für das Whistleblower-System, die implementiert werden müssen. In diesem Blogartikel sind wir auf 7 Voraussetzungen genauer eingegangen und haben Ratschläge dazu gegeben.

2. Bei welchen Arten von Fehlverhalten können Beschäftigte Alarm schlagen? Sind Belästigung und Diskriminierung auch eingeschlossen?

Da die EU-Richtlinie Personen dazu ermutigen möchte, Verstöße gegen die EU-Gesetzgebung zu melden, ist sie sehr umfangreich. Von Umweltkriminalität bis hin zu Korruption – in diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über das breite Spektrum an Fällen, in denen Whistleblower Bericht erstatten können und rechtlichen Schutz genießen.

3. Bis wann müssen wir eine voll funktionsfähige Whistleblowing-Lösung haben?

Diese Frage ist höchst relevant, da der erste Termin für die Umsetzung dieses Jahr ist. Ab wann genau Organisationen die neue Richtlinie erfüllen müssen, hängt von der Unternehmensgröße, der Anzahl der Beschäftigten und dem Standort der Organisation ab. In einigen Fällen ist auch die Art des Unternehmens relevant. 

4. Was bedeutet „externe Meldung“ laut der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern?

Die „externe Meldung“ ist eine ziemlich kontroverse Angelegenheit und wir erhalten viele Fragen zu der Aufnahme dieses Aspekts in der neuen EU-Richtlinie. Was bedeutet „externe Meldung“ für verschiedene Stakeholder? Kann ein Whistleblower Fälle gleich extern melden und wird geschützt? 

5. Was passiert mit der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern in verschiedenen Ländern?

Die Richtlinie selbst umfasst lediglich die Mindestanforderungen für den Schutz von Whistleblowern. Bis zum Dezember 2021 muss jeder einzelne Mitgliedsstaat seine eigenen, länderspezifischen Gesetze erlassen, d. h. ein Gesetz zum Schutz von Whistleblowern verabschieden. Jedes Land beginnt dabei an einem anderen Punkt. Dieser Blogbeitrag gibt einen Überblick über die uneinheitliche Rechtslandschaft.

6. Wie sollen die Whistleblowing-Meldungen gemanagt werden – welche Ressourcen werden laut der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern benötigt?

Viele Führungskräfte sind besorgt, dass sie, um der neuen Richtlinie zu entsprechen, zusätzliche Zeit und Ressourcen investieren müssen und Extrakosten anfallen. Dies ist allerdings nicht zwangsläufig der Fall. In unserem Blog finden Sie wichtige Ratschläge dazu, wie Sie das beste Team zusammenstellen und welche Personen sowie Fähigkeiten für die professionelle Betreuung von Whistleblower-Fällen benötigt werden.

7. Wie unterstützt Sie das Whistleblower-System von WhistleB dabei, die Vorgaben der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern zu erfüllen?

Die Lösung von WhistleB hält sich strikt an die Anforderungen der EU-Richtlinie. Vertraulichkeit, Sicherheit, unverzügliche Rückmeldung, sorgfältige Fallbearbeitung, DSGVO-Konformität – das alles sind Vorgaben in der Richtlinie, und in diesem Blogbeitrag haben wir erklärt, wie unsere Lösung Organisationen bei der Erfüllung dieser hilft.

8. Welche Art von Whistleblowing-Lösung müssen Unternehmen einführen, um der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern zu entsprechen?

Die Richtlinie bestimmt die Anforderungen an den Meldekanal, doch sie schreibt nicht die Art von Kanal vor, die eingeführt werden muss, beispielsweise Telefonhotlines, E-Mail- oder digitale Lösungen. Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen mit einem sicheren, bedienungsfreundlichen, webbasierten System, das sowohl einen Meldekanal als auch ein Fallbearbeitungstool umfasst, gut aufgestellt sein werden.

9. 3 Tipps zur Förderung einer offenen Unternehmenskultur

Die Schaffung einer Unternehmenskultur benötigt viel Zeit, und bis eine offene Unternehmenskultur entsteht, dauert es gegebenenfalls noch länger, denn dazu ist Vertrauen notwendig. In diesem Blogbeitrag haben wir erklärt, warum es dem Vertrauen in das neu eingeführte Whistleblower-System schaden kann, wenn Unternehmen bis zur letzten Minute warten. Zudem geben wir Ratschläge dazu, was man jetzt bereits tun kann.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie in WhistleBs Ressourcencenter zur EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern. Gegebenenfalls ist für Sie auch eine kostenlose Demo von WhistleBs direkt einsatzbereiter Lösung („ready-to-launch“) interessant, um herauszufinden, wie diese Ihnen helfen kann, die Richtlinie zu erfüllen.

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